Brüssel, 11. Mai 2011: Informations- und Kommunikationstechnologien versetzen die Akteure des Gesundheitswesens in die Lage, Patienten besser, effizienter und kostengünstiger zu versorgen. Alternde Bevölkerung, Sparmaßnahmen, steigende Kosten und Personalabbau sind heute für das Gesundheitswesen in der EU die größten Probleme. Deshalb hält die Kommission die Regierungen der EU-Länder dazu an, verstärkt in die Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zu investieren.
Die IKT verschafft Ärzten leichteren Zugang zu Befunden, sie erhalten Labortestergebnisse rascher und können Rezepte direkt an Apotheken übermitteln. Aus einer EU-finanzierten Studie in den Niederlanden, im Vereinigten Königreich und in Deutschland geht hervor, dass die Überlebensrate von Patienten durch Fernüberwachung zuhause und die Aufenthaltsdauer um 26 % gesenkt werden könnte. (Quelle: EU)